Karl die Große meldet sich zurück. Ihr drittes Album „Aufgehoben“ erzählt vom Moment zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen Fallen und Wiederaufstehen: dem Kurz-Liegenbleiben, dem Innehalten und dem Entscheiden. Songwriterin Wencke Wollny zeigt sich verletzlich, humorvoll und mutig und packt all ihre Farben in deutschsprachige Pop-Songs mit Tiefgang. Musik zwischen Singer-Songwriter, Liedermacher-Tradition, modernen Sounds und fetten Beats. Eine starke, berührende Stimme unserer Zeit, die gehört werden will. Haben die anderen auch Angst? Darf ich mich verletzlich zeigen? Wie viel Mut braucht es? Was bleibt, wenn nichts sicher scheint? Diese Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch „Aufgehoben“. Zwischen Tatendrang und Überforderung, zwischen Widerstand und Selbstzweifeln, zwischen der Angst vorm Sprung und dem Wunsch, die Flügel auszubreiten. Mit der für Karl die Große typischen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Ironie stellt Wollny in den Mittelpunkt, was sie sich für die Gegenwart wünscht, ohne es als Antwort zu verkaufen. Das musikalische Spektrum ist breiter und überraschender denn je, getreu dem Motto: „Bau nicht auf mich, ich bin ein wackliges Gerüst!“. Nach dem gefeierten Album „Was, wenn keiner lacht“ (2021) und einer Zeit des Umbruchs kehrt Karl die Große 2025 auf die Bühne zurück in einer neuen, kraftvollen Trio-Besetzung. Wencke Wollny singt mit ihrer unverwechselbaren Stimme und begleitet sich an Gitarre und Klavier. Mit auf der Bühne - ihre langjährige Wegbegleiterin Antonia Hausmann (Posaune, Gesang, Bass) und Katha Lattke (Drums, Gesang). Gemeinsam erschaffen sie Live-Momente zwischen zerbrechlicher Intimität und kraftvollen Sounds.
„Ihre Musik nimmt einen an der Hand und führt in Räume im Inneren eines selbst, in die man sich allein nicht trauen würde – ja vielleicht noch nicht mal von ihnen gewusst hätte.“ so Sarah Lesch.
Nachhören: www.karldiegrosse.de / www.instagram.com/karldiegrosse
Eintritt: 19 Euro VVK / 23 Euro AK
Copyright Bild: Marco Sensche
Es handelt sich um eine Sitzplatzveranstaltung.
Gefördert von der Initiative Musik – Live 500.